Titel

TRIADA - Paradigmenwechsel

Leseprobe

Urheber
Timofey Rassadin

Verlag
allness Verlag
Bindung
Paperback
Seitenzahl
180
Sprache
Deutsch
Format
15 x 21 cm
ISBN
978-3-0003-7559-0
Preis
€ 12,90 (je nach Anbieter zzgl. Porto)

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Der Mensch und das lebendige Universum haben die gleiche Natur.

So wie die Welt aus Information, Energie und Materie besteht, erschafft auch das menschliche SELBST mit unseren kosmischen Instanzen (Geist, Seele und Leib) seine dreieinigen Manifestationen für einzelne Leben.

Wie wir unsere göttlichen Ressourcen besser nutzen und dieses tiefgreifende Wissen praktisch umsetzen können, erfahren Sie in diesem Buch.  

Leseprobe

Gott und die Dreieinigkeit

 

Gott lässt sich nicht beschreiben. Wenn wir uns mit Analogien behelfen wollen, einfach um ein gewisses Gefühl dafür zu entwickeln, dann ließe sich sagen: Gott ist eher trüb als klar, eher chaotisch als strukturiert, eher wild als gütig, eher flüssig als luftig, eher dunkel als strahlend. Eher neutral, weil alles Potenzielle darin enthalten und insgesamt in einer dynamischen Balance ist.

 

Gott ist eher Freude als Liebe. ES ist nicht Geist, nicht Vater und auch nicht im Himmel. Ich sage „ES“ und nicht ER, um die in den letzten Jahrtausenden etablierte Idee des Männlichen zu vermeiden.

 

Gott erschafft nicht die phänomenale Welt – Gott implodiert selbst in die Schöpfung. ES opfert sich gewissermaßen, ES „stirbt“ in die Schöpfung hinein. Gott manifestiert sich als verschiedene Ungleichgewicht-Zustände, Bereiche der Differenzierung, „Hohlräume“ mit diversen Strukturen. Dies sind Universen, und sie sind nach unterschiedlichen Mustern aufgebaut, denen Zahlen zugrunde liegen. Unser Universum ist eines davon und es wird fortwährend aus der Zahl DREI erschaffen. Das heißt, wenn das Eine in der Dreiheit aufgeht, entstehen drei gleichwertige Grundprinzipien, die wir Information, Energie und Materie nennen.

 

Je kleiner die jeweilige Grundzahl eines Universums, desto höher tendenziell seine Stabilität, aber auch die Spannung in diesem System. Ein Universum der Dreiheit ist stabil, eckig und spannungsgeladen. Es produziert Konflikte auf allen Ebenen, eine schnelle Entwicklung und tendiert zu Quantensprüngen...

 

Seele

 

... Da die Welt ein dynamisches Spiel der Entstehungs- und Zerfallprozesse ist, beinhaltet sie immer gleiche Mengen an harmonischen und disharmonischen Zuständen. Die Seele ist immer bestrebt, diese Ganzheit zu erfassen, und sie erlebt die Welt dementsprechend als eine Doppelspirale aus Freude und Leid. Die Seele ist wie auch andere kosmische Instanzen außerzeitlich, das heißt nicht in einen linearen Ablauf eingebunden. Deswegen erlebt sie diese universelle Komposition der Harmonie und Disharmonie als einen ganzheitlichen und gleichzeitigen Spannungszustand.

 

Auf der Persönlichkeitsebene wird die Realität portionsweise wahrgenommen, das heißt, es wird der lineare Zeit-Mechanismus eingeschaltet. So interagiert die Psyche, der Seelenanteil der Persönlichkeit, mit der Welt durch eine Abfolge von Gefühlen, durch nacheinander kommende Wellen von „guten“ und „schlechten“ Emotionen. In diesem Rhythmus wie in allen natürlichen Rhythmen gibt es kleine und große Wellen, langzeitige Muster und auch viele Unregelmäßigkeiten. Aber generell ist das ein dauernder Zyklus von Hochs und Tiefs. (...)

 

Das Leid ist ein sehr großes Thema in der Geschichte der Menschheit. Wir haben schon immer versucht, es zu minimieren und zu eliminieren. Diese Idee, die zu Theorien und Religionen aufgewachsen ist, stammt naturgemäß aus dem Reich des Geistes. Nun, streng genommen hat der Geist hier nichts zu sagen, das Leiden ist eine Seelenangelegenheit.

 

Wir können den Lebensrhythmus der Seele als ihren Atem auffassen, Einatmen – Freude, Ausatmen – Leid. Die Seele spürt sich nur in deutlichen Gefühlen lebendig. In der Mitte dagegen, in der Grauzone ist sie wie tot. Wenn sie weder Gründe zur Freude hat noch innere Kraft dazu, dann muss sie tatsächlich runter ins Leid. Das ist für sie besser als nichts zu spüren, sie hat einfach keine Wahl...

 

 

 

Die menschliche Aura

 

Unsere Aura ist ein Energiefeld, welches sich um den physischen Körper herum erstreckt. Obwohl sie in der spirituellen Literatur wiederholt der Seele zugeordnet oder mit ihr sogar gleichgesetzt wird, gehört Aura in das Reich des Leibes. Sie hat allerdings in ihrer Struktur Ebenen, die als Schnittstellen zur Seele und zum Geist fungieren.

 

Obwohl die Aura ein ziemlich flexibles und dynamisches Gebilde ist, hat sie eine klare innere Struktur. Sie ist in Schichten aufgebaut, ähnlich einer Zwiebel.

 

Beginnen wir ganz innen. Die erste Struktur, die in diesem Zusammenhang oft erwähnt wird, ist der sogenannte Ätherkörper, den ich lieber „Realkörper“ nenne. Das ist die Matrix, auf deren Grundlage der physische Körper aufgebaut wird. Sie ist mit dem physischen Körper fast identisch – mit dem Unterschied, dass der Realkörper eine Spur feinstofflicher ist. Somit liegt er unter unserer üblichen Wahrnehmungsgrenze. Streng genommen gehört der Realkörper nicht zur Aura, sondern zum physischen Körper. Oder umgekehrt, unsere Physis gehört zum Realkörper als seine Manifestation.

 

Die erste „echte“ Auraschicht ist der sogenannte Astralkörper. Wie auch zwei darauf folgende Hauptschichten ist er in drei kleinere Schichten unterteilt. Jede davon hängt mit einem bestimmten Chakra zusammen...

 

Energetische Reinigung

 

... Die schädlichen Fremdenergien sind unterschiedlichster Natur und Ursprungs. Und manche sind in ihrer Struktur komplex genug, um sogar als eigenständige Wesenheiten aufgefasst zu werden. Wenn unser Energiefeld nicht selbstständig und automatisch diese Einflüsse beseitigt, können sie sich festsetzen und sich sogar mit der Zeit in den Ätherkörper hinein „fressen“. Das verursacht dann früher oder später eine Krankheit auf der physischen Ebene. Deswegen sind wir gut beraten eine energetische Hygiene zu betreiben. (...)

 

... Eine gut funktionierende Methode der Reinigung ist folgende: Zuerst erschaffen Sie in Ihrem Geiste ein Bild der sich gegen den Uhrzeigersinn drehenden hohlen Kugel, vielleicht einer Lichtkugel. Sie versehen sie mit der Eigenschaft, Energien aufzusaugen und zu neutralisieren. Je plastischer Ihre Visualisierung ist – und das gilt für jede Energiearbeit – desto wirksamer funktioniert Ihre Kugel. Lassen Sie sich die Kugel in Ihrer Nähe schweben und sich drehen.

 

Als nächstes visualisieren Sie eine große, transparente, extrem energiebeladene Fläche. Diese versehen Sie mit der Eigenschaft, durch alles Materielle hindurch zu gehen und alle störenden Fremdenergien herauszufiltern. Nun setzen Sie diese Fläche in Bewegung – das können Sie auch mit Ihren Händen ausführen – und starten gleichzeitig das Einsaugen aller rausgedrückten Energien in die neutralisierende Kugel.

 

Sie können Ihre Lichtfläche durch eine Aura, durch einen Raum, durch ein Haus oder durch eine Landschaft führen. Seien Sie aufmerksam, hier kommt es auf eine feine Balance an, und zwar zwischen Ihrem Willen, der diese Fläche bewegt, und Ihrer Wahrnehmung, was dabei geschieht. Seien Sie sensibel...  

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