Titel

Tod des geliebten Haustiers
Der Ultimative Elternratgeber

Leseprobe

Urheber
Alfred Franz Dworak

Verlag
BoD Norderstedt
Bindung
Paperback
Seitenzahl
68
Sprache
Deutsch
Format
14,8 x 21 cm
ISBN
978-3-8370-3524-7
Preis
€ 7,90 (je nach Anbieter zzgl. Porto)

Internet
www.tod-des-geliebten-haustiers.dworak.name

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 Haben Sie Kinder zwischen 3 und 15 Jahren?

Ist das geliebte Haustier der Kinder plötzlich todkrank oder gestorben?

Was kommt als Eltern auf Sie zu?

Das Haustier ist tot, und Sie wissen nicht wohin damit?

Üben Sie mit Ihren Kindern zum Thema Trauer?

 

Der Ultimative Elternratgeber!

Das Haustier ist tot. Was nun! Der Ultimative Elternratgeber "Tod des geliebten Haustiers" zeigt Ihnen wertvolle Tipps rund um die Themen Traueraufarbeitung bei Kindern, Tierbegräbnis, Tierverwertung und Beschaffung eines neuen Haustiers auf.

 

Warum es wichtig ist, sich als Eltern (Onkel, Tante, Großeltern) mit diesem Themenkomplex auseinanderzusetzen, stellt Alfred Franz Dworak kompetent und anschaulich in seinen Elternratgeber dar.

Leseprobe

Vorwort

Sie schrecken hoch, da der Wecker klingelt. Sie tappen nach dem nervigen Ding. Endlich gelingt es Ihnen ihn abzustellen.

Ihr Partner schlummert unbekümmert weiter. Sie atmen tief durch, verzichten das Licht anzustellen, stehen auf, tasten mit den Füßen nach den Hausschuhen. Sie schleichen lautlos aus dem Dunkel des Schlafzimmers, schalten das Licht erst im Gang an. Im Kinderzimmer scheint auch noch alles ruhig zu sein. "Wenigstens noch Zeit in Ruhe das Frühstück zu richten und den Hund zu füttern“. Sie schlurfen müde Richtung Küche, öffnen die Tür. Sie erwarten, dass jeden Moment der Hund sie anspringt. Doch nichts passiert. Sie schalten das Licht an. Sie rufen nach ihrem vierbeinigen Familienmitglied. Doch es rührt sich nichts. Sie werden unruhig, gehen ins Wohnzimmer. Dort liegt er vor der Terrassentür. Sie versuchen sich selbst zu beruhigen. Er schläft sicher noch! Im schlimmsten Fall ist er krank. Doch der Hund hat die Augen weit aufgerissen, ist schon kalt und starr. Der Hals schnürt zu, es wird Ihnen übel, bis endlich die Tränen fließen. Sie haben in der Panik die Schritte im Hausgang nicht

 gehört. Auch nicht, dass die Kinder die Wohnzimmertür öffnen und plötzlich hinter Ihnen stehen. „Die Kinder! Was soll ich jetzt sagen? Wie soll ich reagieren?“ Sie fühlen sich hilflos, überfordert, wissen nicht weiter!...

 

IV - Wie sage ich es meinem Kind, dass das Haustier verstorben ist?

... b) Wenn das Kind im Grundschulalter ist:

Jetzt erkennen die Kinder den Unterschied zwischen tot und lebendig.

Bei manchen Kindern können Ängste in Bezug auf den Tod der Eltern, Großeltern oder naher Verwandter aufkommen. Sie erkennen für sich die Endgültigkeit des Todes, interessieren sich für tote Tiere, Friedhöfe und verstorbene Verwandte. Der Gedanke, dass die Körper der Verstorbenen zerfallen, ist für die Kinder fast nicht zu ertragen. Aber die kindliche Psyche findet einen Ausweg. Kinder beginnen an eine Unsterblichkeit zu glauben, unabhängig welcher Religion sie angehören. Der eigene Tod ist aber für Kinder dieser Altersgruppe noch nicht vorstellbar. Körperliche Nähe (Umarmung, Streicheln), detailliertere Erklärung – z.B. die Seele verlässt den Körper und steigt in den Tierhimmel, große Tierseele auf (ihren Glaubenssätzen entsprechend). Der Körper bleibt hier auf der Erde, wird begraben (oder verbrannt) und wieder zu Humus. Dies ist der Kreislauf des Lebens. Lassen Sie ihr Kind bei den Planungen zum Begräbnis aktiv mitarbeiten...

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