Titel

Tobis neuer Freund

Leseprobe

Urheber
Silke Heidenmann

Verlag
BoD Norderstedt
Bindung
Paperback
Seitenzahl
60
Sprache
Deutsch
Format
11,6 x 18,8 cm
ISBN
978-3-9391-3957-8
Preis
€ 4,35 (je nach Anbieter zzgl. Porto)

Internet
www.silkeheidenmann.bodautor.de

Kaufen
Buchhandel
Internetshops

www.bod.de
www.amazon.de

Tobi soll seine Sommerferien bei seinen Großeltern verbringen. Lust dazu hat er keine, denn sein geliebter Computer bleibt Zuhause. 

Er weiß noch nicht, dass ihm eine spannende Zeit bevor steht, mit einem ganz ungewöhnlichen neuen Freund. 

Das Buch ist eine Abenteuergeschichte für Kinder in lesefreundlicher Schrift, also auch für Erstleser geeignet und enthält insgesamt 17 S/W Zeichnungen und einen taschengeldfreundlichen Preis.

Leseprobe

Eigentlich hätte Tobi froh sein müssen. Schließlich war es der letzte Schultag vor den großen Ferien, und jeder 10jährige Junge freut sich auf sechs Wochen ohne Schule. 

Aber irgendwie war es diesmal anders. Für Tobi hieß es nach den Ferien Schulwechsel. Er wollte nach den Ferien aufs Gymnasium gehen. 
Angst hatte er zwar keine, jedenfalls nicht so richtig. Dennoch war es irgendwie schon komisch, zu wissen, dass man nach den Ferien nicht mehr in dieselbe alte Klasse ging und alles anders werden würde. Soweit die Sache mit der neuen Schule. 

Aber es gab auch noch einen anderen Grund, warum sich Tobi nicht auf die Ferien freuen konnte.
Fast die ganzen Ferien sollte er bei seinen Großeltern verbringen. Zuhause wurde die Wohnung umgebaut und seine Eltern meinten, es wäre besser und auch schöner für ihn, wenn er die Ferien nicht im Chaos verbringen müsste. 

Das war zwar lieb gemeint von den beiden, aber Tobi war gar nicht begeistert. 
Seine Großeltern lebten auf dem Land, und Tobi wusste nur zu gut, seinen heißgeliebten Computer konnte und durfte er nicht mitnehmen. 

Er hatte gar keine Ahnung, was er vier Wochen lang ohne seine flimmernden Computerspiele machen sollte. 
Vom draußen Spielen hielt er nicht viel. Er saß lieber vor dem Bildschirm und spielte. Dabei konnte er sich so richtig in die Rolle eines Helden versetzen und erlebte die tollsten Abenteuer. 
Langweilig wurde es ihm beim Lösen der manchmal kniffligen Aufgaben nie. 

Vor allem war es so einfach: man saß im warmen vorm Computer, erlebte Abenteuer und brauchte sich dabei gar nicht anzustrengen. Auf einen Punkt gebracht: Es standen vier langweilige Wochen ins Haus.

zurück