Titel

Stabsarzt Dr. Thomas Blajic

Leseprobe

Urheber
Alfred J. Preis

Verlag
Vindobona Austria
Bindung
Paperback
Seitenzahl
250
Sprache
Deutsch
Format
12 x 13,5 cm
ISBN
978-3-8504-0637-6
Preis
€ 14,90 (je nach Anbieter zzgl. Porto)

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Polen 1942. Dr. Blajic, ein alkoholabhängiger Arzt wird in ein Feldlazarett abkommandiert. Schnell erkennt er, dass die Lagerleitung korrupt ist. Es werden überlebenswichtige Medikamente und Geräte verschoben. Zusammen mit einer polnischen Krankenschwester die in ihn verliebt ist, versucht er den Sumpf auszutrocknen. 

Mit allen Mitteln versucht man Dr. Blajic aus dem Weg zu räumen. Dazu sind alle Mittel recht. Auch vor einem Mord schreckt man nicht zurück. Als Dr. Blajic schon auf der Verliererstrasse ist, nimmt das Schicksal eine plötzliche Wende.


Leseprobe

Der Pilot setzte die Maschine ziemlich hart auf die Landebahn auf, so das man sich um das Fahrwerk ernsthafte Gedanken machen musste.

Stabsarzt Dr. med. Thomas Blajic wurde in seinem Sitz zusammengestaucht und erwachte aus seinem Halbrausch, den er seit dem Start in Berlin ständig aufrecht hielt. 

Unter seinem Sitz rollte eine fast leere Flasche Kognak hervor, was Dr. Blajic lächelnd zur Kenntnis nahm.

Außer ihm, waren noch einige Landser und Unteroffiziere, sowie mehrere Kisten mit Medikamenten an Bord, die offensichtlich für Terespol vorgesehen waren.

Nachdem die Ju zum Stehen gekommen war, reckte sich Dr. Blajic ausgiebig, bückte sich nach der Flasche und schnappte sich seinen abgewetzten Koffer und wankte zum

 Ausgang. Die Landser hatten das Flugzeug schon verlassen und waren auf dem Weg zu Flughafengebäude, als ein Kübelwagen neben der Ju zum Stehen kam.

"Sind Sie Stabsarzt Dr. Blajic "; rief der Fahrer des Wagens in Richtung des Hauptmanns.

"Wer will das wissen ?".

"Obergefreiter Steffens, Fritz Steffens, ich soll Sie abholen und ins Lager bringen. Haben Sie noch mehr Gepäck ?".

Dr. Blajic versuchte elegant die Maschine zu verlassen, was ihm aber nicht richtig gelang, und so legte er sich vor dem Kübelwagen auf die Rollbahn, wobei die Flasche zu Bruch

 ging. Mühsam raffte sich Dr. Blajic auf, ein gutaussehender sportlicher Mann, der die 45 noch nicht erreicht hatte, mit dunklen, leicht angegrauten Haaren. Seine 90 Kg. waren gut

 verteilt bei einer Größe von 185 cm.

"Nein ich habe sonst kein Gepäck und jetzt noch weniger." grinste er den Obergefreiten an.

"Was ist mit den Medikamentenkisten ?" hilflos schaute er zum Flugzeug, und sah das die Kisten auf einen inzwischen angekommenen LKW verladen wurden.

"Alle Kisten waren mit Bestimmungsort “ Terespol“ beschriftet."

"Das ist nicht mein Problem, es verschwinden laufend Medikamente und Lebensmitteltransporte, ich habe nur Sie zum Lager zu bringen. Übrigens, Sie können Fritz zu mir sagen,

 ich bin Sanitäter und werde im Lager mit Ihnen zusammen arbeiten, wenn ich nicht gerade Sonderaufträge bekomme."

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