Titel

Skurrilitäten aus der Rechtsprechung des Reichsgerichts

Leseprobe

Urheber
Helmut Markgraf

Verlag
Markgraf Vertriebs- und Beratungsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt)
Bindung
Paperback
Seitenzahl
128
Sprache
Deutsch
Format
12 x 18 cm
ISBN
978-3-9813-9540-0
Preis
€ 14,95 (je nach Anbieter zzgl. Porto)

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Aus der Rechtsprechung des mit dem Deutschen Reich untergegangenen Reichsgerichts zu Leipzig werden skurrile Urteile aufgelistet und mit historischen Photographien illustriert. Auf die Auswirkungen der Urteile auf die heutige Rechtsprechung wird hingewiesen. So z. B. bei der Schilderung des Urteils "Gibt es ein Recht auf Wind?", das sich heute noch auf moderne Windräder auswirkt.  
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Dürfen von einem Rechtsanwalte Schreibgebühren für die Aufschrift eines Briefumschlages zum Ansatz gebracht werden? RGZ 31, S. 402-404, vom 06. April 1893: Rechtsanwälte sind ebenso wie die Parteien sehr erfindungsreich. Insbesondere, wenn es um die Berechnung von Gebühren geht. In dem Seminar "Taktik im Zivilprozeß" konnte u. a. die Technik erlernt werden, Anwaltsgebühren von der Gegenseite zu liquidieren. In der heutigen Zeit kann z. B. das Seminar "Gebührenoptimierung im Arbeitsrecht besucht werden.

Ein Rechtsanwalt berechnete unter Berufung auf die Gebührenordnung für Rechtsanwälte eine Schreibgebühr für das Beschriften eines Briefumschlages. Das ging dem Reichsgericht dann doch zu weit. Es verneinte die Möglichkeit, für das Beschriften eines Briefumschlages eine Gebühr zu berechnen.  

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