Titel

Mörder haben kurze Beine

Leseprobe

Urheber
Alfred J. Preis

Verlag
Vindobona Austria
Bindung
Paperback
Seitenzahl
95
Sprache
Deutsch
Format
12 x 13,5 cm
ISBN
978-3-8504-0300-9
Preis
€ 16,40 (je nach Anbieter zzgl. Porto)

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Der Sektenprediger Siggi Jesser ist nach einem Fernsehaufritt in seiner Garderobe ermordet worden. Das Mörderprofil entspricht dem des Serienmörders der seit einigen Monaten prominente Personen auf bestialische Weise ermordet. Der Sender beauftragt den Privatdetektiv Tom Jensen den Mörder von S. Jesser zu ermitteln. Dabei stößt er in ein Bienennest, denn es gibt eine Menge Leute die ein Motiv hatten den Prediger in die Hölle zu schicken.

Es stellt sich bei den Ermittlungen von Tom Jensen heraus, das Jesser andere Wertvorstellungen für sich gelten ließ. Zusammen mit seinem Freund Demann, Hauptkommissar und Leiter der Mord 1 in Trier, sind sie dem Mörder auf der Spur.

Einig sind sich die Freunde in der Beurteilung der Lage, dass hier ein Trittbrettfahrer arbeitet, der dem Serienmörder den Mord an Jesser zuschieben will.

Als auf Jensen geschossen wird, weiß der Detektiv das er dem Mörder auf der Spur ist.  

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„War das alles“?

nickte Köhler. „Mach’s gut Siggi. Sehen wir uns morgen“?

„Auf jeden Fall ! Ich habe nämlich noch ein Hühnchen mit dir zu rupfen“!

Köhler guckte erstaunt. „Ach ja“ ?

„Nicht jetzt. Morgen Roland, morgen…“ Er rieb sich die Augen und rief Köhler nach, „Grüß Emy von mir“!

Köhlers Gesicht veränderte sich ein wenig. In seinen blassgrauen Augen blitzte es auf einmal. Aber das dauerte nur einen Augenblick lang. Köhler grinste schwach und sah, wie Jesser seine Garderobentür schloss.

Jesser ließ sich in seinen Sessel fallen und schloss die Augen. Er versuchte nichts anderes als einfach abzuschalten. Es dauerte immer eine Weile bis er wieder zu sich selbst fand und normal denken konnte.

Siggi Jesser hatte keine Ahnung wie lange er in seinem Sessel gesessen hat, als es plötzlich an seiner Garderobentür klopfte. Er schreckte hoch und rief „Ja“?

Jesser stand auf und öffnete die Tür.

Dann ging alles blitzschnell und ehe Jesser begriffen hatte was vor sich ging, war er schon so gut wie tot. Ein rasiermesserscharfes Messer hatte ihm im Bruchteil einer Sekunde die Halsschlagader geöffnet. Jessers Gesicht wurde starr, seine Augen traten vor Schreck weit aus ihren Höhlen heraus. Dumm gelaufen für Siggi. Mit beiden Händen fasste er sich an den Hals, aber das Blut rann ihm in Strömen zwischen den Fingern hindurch. Panik erfasste Jesser. Er wollte schreien, aber es kam kein Laut über seine Lippen. Er wusste das es aus war, wenn nicht ein Wunder geschah. Und mit den Wundern ist es auch nicht mehr so wie früher. Er röchelte und blickte dabei seinem Mörder in die Augen, der in aller Ruhe zuschaute wie sein Opfer langsam verblutete.

Dann wandte sich der Mörder ab, schloss die Tür und machte sich davon.  

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