Titel

Meine magische Persönlichkeit
Persönlichkeitsanalyse mit der Erdgeistchen-Methode

Leseprobe

Urheber
Beate Handler

Verlag
Goldegg Verlag
Bindung
Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenzahl
224
Sprache
Deutsch
Format
21,6 x 14,4 cm
ISBN
978-3-9018-8091-9
Preis
€ 19,80 (je nach Anbieter zzgl. Porto)

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* Wie bin ich – und warum? Wie gehe ich am besten mit anderen um?

* Wie entsteht unser positives oder negatives Selbstbild?

* Was passiert in unserer „magischen“ Phase in der Kindheit?

* Was sagt unsere Vorliebe für bestimmte Protagonisten aus Buch, Film oder Fernsehen über uns selbst aus?

Abseits bekannter Schubladisierungen setzt sich die Autorin mit der „Waldviertler Erdgeistchen- Methode“ auf einzigartige Weise mit verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen und deren Entstehen auseinander. Ein großer psychologischer Selbsttest, magische Anagramme - was bedeutet z. B. Tiomone und was sind SyplogochInnen? - sowie zahlreiche fantasievolle Beschreibungen sind in diesem Buch versteckt und führen Sie auf eine spannende Reise zu sich selbst.  

Leseprobe

Die Geburt der Erdgeistchen

Erdgeistchen leben schon sehr, sehr lange in den Tiefen des Waldviertels.

Als Erdgeistchenkundschafter bei ihren Rundgängen durch die Menschenwelt entdeckten, dass die Malerin Marie Tewa Bilder malte, in denen der „Geist des Waldviertels" erlebbar wird - also beispielsweise Waldwesen, Nebelgeschöpfe, Muscheln im Tannenwald oder eine Seekuh, die durch ein Mohnfeld schwimmt - wurden sie ganz aufgeregt und beschlossen in die Fantasie und die Ideen der Malerin Marie Tewa einzudringen, um dann ehest möglich „durch ihren Pinsel" zu schlüpfen und sich der Menschenwelt endlich präsentieren zu können. Sie wollten unbedingt zu dem Zyklus „Spirits im Waldviertel" von der Malerin Marie Tewa dazugehören. Denn diese Chance als sichtbar gemachte Energien, die seit Jahrmillionen machtvoll in dieser Region schwingen, endlich auch Gestalt in Form von Kunstwerken annehmen zu können, wollten sich die Geistchen natürlich nicht entgehen lassen.

So stellten auch die Geistchen selbst, einige Zeit nachdem sie durch die Bilder von Marie Tewa physische Gestalt erhalten hatten, die Forderung, dass die Menschenwelt ihnen ein Buch widmen solle. Es gibt hier ganz eindeutig kein Henne-Ei-Problem. Die Geistchen waren zuerst da und dieses Buch wurde zu den Bildern der Waldviertler Erdgeistchen, diesen sozusagen auf ihren „schillernden, farbensprühenden, kugeligen Leib geschrieben".

Diese Geistchen sind somit keine Buchillustration, sondern es sind eigenständige Wesen, die sich uns auf den Bildern der Malerin Marie Tewa zeigen. Ihr Selbst, ihre Persönlichkeit und Einzigartigkeit sowie ihre Farben und ihre Schönheit erhielten sie, als die Malerin sie durch

ihre Bilder schuf.

Die Persönlichkeitszüge entwickelten die Erdgeistchen, so wie auch Menschenkinder, wenn diese älter und erwachsen werden - schrittweise, mit Eigendynamik und durch Interaktion mit ihren Bezugpersonen und ihrem sozialem Umfeld.

Ihre Namen erhielten sie, wie auch Menschenkinder, unmittelbar nach Ihrer Geburt. Jedoch haben mystische Wesen auch außergewöhnliche Namen. Oder finden Sie es passend eine Elfe Mitzi zu nennen oder ein Wichtelmännchen mit dem Namen Pepi als fleißiges Hilfsgeistchen in ihrem Haus zu haben?

Wenn Sie jetzt kontern, sie würden auch einen Pepi als tatkräftige Unterstützung in ihrem Heim akzeptieren, so verärgern Sie damit alle Elementargeisterchen. Diese Wesen geben sich nicht damit zufrieden nur akzeptiert zu werden, sie bestehen auf Wertschätzung und dazu gehört

auch ihr Anspruch auf kosmische Namen. Damit sollen allerdings weder Mitzi noch Pepi abgewertet werden, aber es sei festgehalten, dass diese Namen irdisch und keineswegs kosmisch sind.

Oft assoziieren wir mit Namen, auch bestimmte Vorstellungen, wie ein Wesen aussehen könnte, wie es sich verhalten könnte, wo es aufgewachsen sein mag und sogar ob wir es mögen werden. Diese Vorstellungen, haben ihre Herkunft in Erfahrungen die wir mit Wesen, die so heißen, gemacht haben. Es können persönliche Erfahrungen sein, ebenso aber auch prominente Persönlichkeiten, Märchenfiguren, Protagonisten in Büchern und Filmen oder verhasste Kindergarten- und SchulkollegInnen mit denen gewisse Namen in Verbindung gebracht werden.

So ruft der Name Roland in mir ein Gefühl des Unmutes wach...

 

Angakanga

Angakanga ist ein sehr wendiges Erdgeistchen. Wenn es nicht auffallen möchte, kann es sich ganz dünn machen oder die Farbe der Umgebung annehmen. Man könnte fast glauben, es habe die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen. Es weist ein zurückhaltendes Verhalten auf, besonders wenn es mit ihm nicht bekannten Wesen, seien es Erdgeistchen oder Menschen, zusammentrifft.

Angakanga erwartet von sich selbst sehr viel. Arbeiten die es erledigt, müssen mehr als gut sein. Wie es beurteilt, ob etwas „mehr als gut" ist, das ist ein Geheimnis von ihm und nicht so einfach zu durchschauen.

Es verrät aber, dass es gegenüber sich selbst sehr kritisch ist. Vielleicht liegt sein Geheimnis darin, dass es nur selten mit den eigenen Leistungen zufrieden ist, weil es stets in Sorge ist, dass andere Menschen bessere Leistungen erbringen können, als es selbst dazu in der Lage ist. Da es aber trotzdem ein Output liefern muss, da es nicht bis ins Unendliche etwas verbessern kann, ist das ein wenig problematisch. Daher zögert Angakanga beispielsweise den Beginn der Bearbeitung seiner Aufgaben möglichst lange hinaus, damit es die Perfektionierung und den optimalen Beginnzeitpunkt in Gedanken planen kann. Oder es beginnt ehest möglich und verbessert sein Werk bis zum letzten Moment.

Beim Hinauszögern vermeidet Angakanga das unangenehme Gefühl, das eintreten könnte, wenn es mit der Umsetzung seiner Aufgabe nicht zufrieden ist. Wenn es dann unter Zeitdruck steht, bleibt wenig Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen. Nachteil ist, dass es sich dadurch selbst Stress macht und trotzdem mit dem Output nicht zufrieden sein wird.

Beim Verbessern bis zur Perfektion, ist man so sehr in die Thematik verbissen und verausgabt, dass man keine Distanz und keine Energie mehr hat, um das Produkt beurteilen zu können. So kommt Angakanga immer wieder in die Situation, unzufrieden mit sich selbst und seiner

Leistung zu sein. Das heißt jedoch nicht, dass es seine Arbeit nicht gut erledigt, es sieht es nur nicht so. Ein Hindernis ist auch, dass Angakanga...  

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