Titel

kinderleicht? Eltern werden ist nicht schwer...

Leseprobe

Urheber
Anne G.Werres

Verlag
BoD Norderstedt
Bindung
Paperback
Seitenzahl
100
Sprache
Deutsch
Format
13,5 x 21,5 cm
ISBN
978-3-8423-7092-0
Preis
€ 6,90 (je nach Anbieter zzgl. Porto)

Internet
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Es gibt ein Leben jenseits von Kunst, Kultur & Karriere… 

Was tun, wenn einem das ganze Leben plötzlich grau, öde und leer vorkommt?

Was, wenn einem die eigenen vier Wände schlagartig nicht mehr schick, sondern fade und steril erscheinen?

Und wenn einem selbst der Traumjob nicht die erhoffte Erfüllung bringt, was dann?!

Man könnte sich spontan die Karriereleiter hinabstürzen, oder aber sich ein paar Kinder anschaffen.

Anke und Bernd haben’s endlich getan und seitdem weht im Hause Wessels ein ganz anderer Wind. Die drei kleinen Quälgeister Flora, Leona und Maxi verlangen „Mams“ und „Paps“ nämlich allerhand ab. 

Lustig, pointiert, ironisch, teils auch ein wenig nachdenklich schildert Anke „das Leben danach“. Ja, man kann sein Dasein jenseits von Kunst, Kultur und Karriere fristen, und so übel ist das übrigens gar nicht. Zwar dreht sich in erster Linie alles um die lieben Kleinen bzw. um die drei großen Ks (Kacka, Kiga und kindliche Förderung), aber auch das hat seinen Reiz und stellt die jungen Eltern vor ganz neue Herausforderungen. So ruft Anke eine erfolgreiche Marketingidee für den Waffelstand des KiGa-Fördervereins ins Leben, entwickelt eine ausgeklügelte Strategie für’s Töpfchen-training (was leider weniger „kotsicher“ ist als erhofft!), Bernd rockt den Trödelmarkt mit – zugegebenermaßen – unlauteren Mitteln, und und und. 

Durchleben Sie mit Familie Wessels das ganz alltägliche Familienchaos in zwölf abgeschlossenen Geschichten!

Leseprobe

Auszug aus: Früh übt sich 

Kürzlich geriet ich im Kindergarten ins Kreuzfeuer der Kritik. Da kommt man fünf Minuten vor 12.00 und denkt, man holt nur fix seine Kinder ab, und schon wird einem bei dieser Gelegenheit mal eben so, zwischen Tür und Angel, eiskalt klargemacht, dass es bereits eine Minute vor 12.00 sei – und zwar im übertragenen Sinne!

Flora sei offen gestanden eine Schande für die gesamte Wichtel-Gruppe, denn sie drücke den Bildungsdurchschnitt auf das Niveau der Zwergen-Gruppe herunter. Ich solle das jetzt bloß nicht persönlich nehmen, aber diesen Umstand könne man als ambitionierte Eltern, denen nichts mehr am Herzen läge als die Entwicklung und Förderung der Kinder, einfach nicht tolerieren. Die bittere Wahrheit sei, dass bereits alle Wichtel-Kinder die Grundzüge der Mathematik beherrschen, ihre Legosteinbauten nach neuen architektonischen Grundprinzipien errichten, sowie des Lesens und Schreibens mächtig sind – alle, außer meine Tochter! Ich solle das jetzt bloß nicht in den falschen Hals bekommen, Flora sei ein liebes, nettes Mädchen, nur halt viel zu naiv und verspielt für ihr Alter – schließlich werde sie ja schon bald fünf! Und genau da läge auch der Knackpunkt: wie könne es sein, dass das arme Hascherl bis dato nicht mal einem Hauch kindlicher Förderung ausgesetzt worden ist?! Viel zu lang habe Flora auf

 essentielle Dinge wie Liliput Laboratorien und Children Cyber Schools verzichten müssen. Schlimmer noch: genau genommen sei Flora sogar der gesetzlich verankerten Frühförderung beraubt worden! Und von wem? Von uns rückständigen Eltern! 

Falls Sie nun lächelnd mit den Schultern zucken, dann geht es Ihnen so wie mir. Zunächst war auch ich der Meinung, das alles sei absoluter Nonsens. Ja, auch ich war eine vehemente Verfechterin der Theorie, Kinder würden sich im freien, infantilen Spiel bei ausreichender Bewegung an frischer Luft am besten entfalten.

Pustekuchen! Fragen Sie mal die Mütter von Cindy, Shayenne und Kevin. Die sind nämlich absolute Fachfrauen für alle Fragen rund um frühkindliche Förderung, nicht umsonst haben sie an dem Wochenendseminar „Windelmatz und Wissenschaft“ teilgenommen [...]

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