Titel

Der Winter ist noch nicht vorbei

Leseprobe

Urheber
Michael Buchberger

Verlag
BoD Norderstedt
Bindung
Paperback
Seitenzahl
312
Sprache
Deutsch
Format
12 x 19 cm
ISBN
978-3-8391-0365-4
Preis
€ 17,90 (je nach Anbieter zzgl. Porto)

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Die Journalistin Chiara di Lorenzo vom Bonner Politmagazin "LinksBündig" verschwindet während ihrer Hochzeitsreise auf einer Autobahnraststätte spurlos. 
Ihr frisch gebackener Ehemann Peter, Fotograf bei derselben Zeitschrift, durchlebt verzweifelte Tage, allen möglichen Spekulationen nachgehend, bis feststeht, dass seine Frau entführt worden ist. 

Entführt, weil sie durch einen V-Mann des Bundeskriminalamtes höchst kriminellen Machenschaften bei der Bekämpfung islamistischer Terroristen auf die Spur gekommen ist und aus den monatelang gesammelten Erkenntnissen ihres Informanten eine Story vorbereitete. 
Doch wer sind die Kidnapper der Deutsch-Italienerin? Und was bezwecken sie mit ihrer Aktion? Ehemann Peter findet sich plötzlich in einem undurchdringlichen Geflecht aus Lügen, Intrigen und Gewalt wieder.

Leseprobe

"Soso", bohrte ich scheinbar unerschrocken, fast todesmutig weiter [...], "das wär' also schädlich für das Image Ihrer Behörde, wenn die Öffentlichkeit was erfährt! Und unter Umständen das Ende unserer Demokratie, wenn die ungeschminkte Wahrheit publik wird! Vielleicht, weil Sie DOCH derjenige sind, der die fingierten Terroranschläge inszenieren soll? Und weil Sie DOCH persönlich in die Entführung verstrickt sind? Und falls dem wirklich so ist: Weshalb kommen Sie dann zu mir und drehen den Spieß um, lenken den Tatverdacht auf tote Kollegen und wollen Chiara plötzlich freilassen? Vielleicht, weil Ihnen die ganze Sache allmählich zu heiß wird, einfach über den Kopf wächst? Sollten Sie nicht lieber gegen sich selber ermitteln, Herr Ermittlungsleiter?"

 Zugegeben, das war schon starker Tobak, was mir da über die Lippen kam - vor allem in Anbetracht der heiklen Situation, in der ich mich gerade befand. Logisch, dass die Reaktion des Angesprochenen nicht besonders freundlich ausfiel! Verständlich, dass meine kühne Hypothese seine bisher praktizierte Gelassenheit auf eine harte Probe stellte! Einen Moment schien es sogar, als verliere Dr. Schnapphuf nunmehr die Fassung.

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