Titel

Das Unternehmen Gott Teil II
Kampfstiefel des "lieben" Gottes vs. Mokassins der Mayagötter.
Keine Wiederkehr 2012

Leseprobe

Urheber
Judas Aries

Verlag
BoD Norderstedt
Bindung
Paperback Laminat glänzend
Seitenzahl
136
Sprache
Deutsch
Format
14,8 x 21 cm
ISBN
978-3-8448-7284-2
Preis
€ 12,80 (je nach Anbieter zzgl. Porto)

Internet
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Bereits in seinem ersten Buch „Das Unternehmen Gott – Die Kriminalität des der Allmächtigen“ setzt sich Judas Aries intensiv mit der Fragestellung auseinander, wer oder was Gott eigentlich ist. Womöglich verbirgt sich hinter der naiven Vorstellung vom „lieben Gott“ eine außerirdische Organisation, die unsere Erde lediglich als einen Außenposten im Universum und den Menschen als williges Arbeitstier im Dienst der Götter betrachtet und entsprechend nutzt. Dieser Überlegung geht Judas Aries im vorliegenden Band mit feinem Gespür und umfassender Kenntnis der Bibel und der anderen heiligen Schriften auf den Grund. So rückt er Ereignisse wie etwa die Sintflut durch den Vergleich mit entsprechenden Geschehnissen in ihrer Bedeutung in ein anderes Licht. Mit seinen Betrachtungen stellt der Autor souverän und bisweilen bissig festgefahrene Denkweisen auf den Prüfstand. 

„Das Unternehmen Gott – Zankapfel Erde!“ resultiert aus einem befruchtenden Gedankenaustausch des Autors mit Erich von Däniken, einem der bekanntesten Vertreter der These der Prä-Astronautik. Auch ohne Kenntnis des ersten Bandes wird der Leser auf überraschende und unterhaltsame Weise informiert.

Leseprobe

Zankapfel Erde!

 

Lieber Leser, Sie halten die Fortsetzung „Das Unternehmen Gott – Kampfstiefel des lieben Gottes vs. Mokassins der Mayagötter – Keine Wiederkehr 2012“ in Ihren Händen. Mit meinem ersten Buch, Das Unternehmen Gott – Die Kriminalität (des)der (All)mächtigen, beleuchte ich den roten Faden der subtilen Indoktrination Gottes zunächst von Abraham bis zur Neuzeit. Im Ergebnis erhält der nebulöse „liebe Gott“ das reale Profil einer außerirdischen Macht. Wir erkennen eine aus unserer Sicht langatmig angelegte Politik sowie eine durchschaubare Ideologie. Sogar strukturelle Einblicke sind im Ansatz möglich.

 

In der Welt des Filmes oder der Literatur ist es nicht unüblich, dass man erst im Nachgang eines Werkes die Vorgeschichte der Protagonisten präsentiert; also eine Art unechte Fortsetzung unter dem Tenor „Was zuvor geschah“. Mit meiner zweiten Abhandlung zum Unternehmen Gott verhält es sich ähnlich. Auf dem Weg von der Genesis bis Abraham stolpern wir über zwei Meilensteine: Die Sintflut und der Turmbau. Insbesondere der Turmbau könnte ein Schlüsselereignis sein, das den spurenlosen „lieben Gott“ mit den spurenträchtigen Göttern alter Völker sowohl auseinanderdividiert, wie auch kurzfristig zusammenkommen lässt.

 

Die Überschrift dieses einleitenden Abschnittes lautet Zankapfel Erde! Der Begriff Zankapfel stammt aus der griechischen Mythologie. Salopp gesprochen gab es einen Streit unter Göttern um einen speziellen Apfel und um dessen Bedeutung. Der Zwist mündete in einen Krieg. Sinnbildlich könnte etwas Vergleichbares von der Genesis bis Abraham geschehen sein: Ein kriegerischer Streit der Götter im neidvollen Gezerre um unseren Planeten. Erst ab Abraham waren die Fronten geklärt und das „Unternehmen Gott“ agierte ungestört. Diesen zweigeteilten Götterblick hatte ich aber nicht von Beginn an.

 

Einerseits war es ein rein pragmatischer Grund, der mich mit Abraham beginnen ließ. Die drei abrahamitischen Religionen werden von der gemeinsamen Überzeugung getragen, Gott habe jeder von ihnen allein die Wahrheit über sich, den Menschen und die Welt offenbart. Alle drei Glaubensrichtungen berufen sich auf Abraham als Urahn. Mit der Summe vieler Indizien führte ich in meinem ersten Buch den Beweis, dass wir uns mit unserem monotheistischen Glauben auf dem Geistesniveau eines Naturvolkes bewegen, wenn wir die dingliche Greifbarkeit des hochtechnologisch inszenierten „Budenzaubers“ nicht erkennen.

 

Andererseits führte auch das Fingerspitzengefühl des Autors zu der Entscheidung, die Gotteshandlungen vor Abraham vorerst auszublenden. Hätte ich alles in einen Topf geworfen, so wäre der abrahamitische rote Faden verwässert worden. Ohnehin wäre die starre und quälende Abarbeitung eines jeden biblischen Buches kontraproduktiv gewesen. Es bestünde die Gefahr, den Leser unnötig zu überfrachten.

 

Ich möchte aber nicht verhehlen, dass das Fingerspitzengefühl des Autors gepaart war mit dem Bauchgefühl des Kriminalisten. Irgendetwas störte mich in der rückwärtigen Betrachtung. Es taten sich Fragezeichen bei der Vermengung von Theorie und Praxis auf.

 

Mit der Theorie meine ich die schriftliche Spurenlage in den biblischen und apokryphen Schriften.

 

Mit der Praxis spreche ich die über Jahrzehnte festgestellten Fakten in Form handfester Brocken an; vorrangig erhoben, dokumentiert, analysiert und katalogisiert vom Altmeister Erich von Däniken (EvD). Für mich lagen dessen Spuren in Stein wie derselbige im Magen. Die vielfältigen dinglichen Götterspuren lassen auf ein Wesen schließen, welches sich mit der Art des biblischen Gottes nicht vereinbaren lässt.

 

Lassen Sie sich nicht verwirren. Selbstverständlich haben Erich von Däniken und andere häufig genug Recht mit ihren Erhebungen. Für das Wirken Außerirdischer hat allein EvD mit enorm aufwändiger Arbeit Indizien erhoben, die in der Summe als ein Beweis gelten dürfen. Wäre die Erde mein Garten und würde ich die von EvD erhobene Spurenlage einem Staatsanwalt als dringenden Tatverdacht für einen Hausfriedensbruch vorlegen, er käme um eine Anklage nicht umhin.

 

Bereits aus den Seiten des Alten Testaments quillt die einschlägige Indizienlage nur so hervor. So ist es zunächst naheliegend, dass Erich von Däniken und viele andere die schriftliche Spurenlage des alttestamentlichen Gottes mit den weltweit erhobenen faktischen Götterspuren in Einklang bringen.

 

Da wundert es auch nicht, dass im Jahr 2010 sogar ein katholischer Priester in Italien dienstentpflichtet wurde, weil er wiederholt Bibelinhalte "ufologisch" beziehungsweise prä-astronautisch interpretiert hatte. Sie lesen richtig. Für den Priester war es unerträglich, nicht das auszusprechen, was dem Menschen des 21. Jahrhunderts förmlich aufdrängt wird: Er deutete biblische Schilderungen als Beleg für frühe außerirdische Besuche! Dabei ging der Priester nur einen Schritt weiter, als eine maßgebliche Institution des Vatikans selbst. Denn kein geringerer als der Chefastronom des Vatikans ließ im Jahr 2008 mitteilen, dass es Katholiken nicht verboten sei, an Außerirdische zu glauben. Demnach habe es sehr wohl Sinn, an Leben auf anderen Planeten zu glauben. Selbst die Überzeugung an anderen Ortes höher entwickeltes Leben stehe nicht im Widerspruch zum Glauben an die göttliche Erlösung. Allerdings verstoße die Anbetung oder religionsähnliche Verehrung vermeintlicher Außerirdischer dem

 Gebot, wonach Christen keinen anderen Gott verehren sollen. Die Aussage des Chefastronomen war übrigens kein Alleingang. Ein Jahr später, im November 2009, lud der Vatikan führende Astrobiologen nach Rom ein, um sich auf den aktuellen Stand der Exoplanetenforschung bringen zu lassen. Nachdem sich die Kirche bei Galileo und Kopernikus komplett getäuscht hatte, will sie sich nicht noch einmal eine wissenschaftliche Blöße geben - zumal die Befürchtungen groß sind, dass die Entdeckung außerirdischer Intelligenz eine globale Glaubenskrise hervorrufen wird. Wie weit ist da noch der Gedankensprung zu Gott als eine reale außerirdische Macht?

 

Aber wo steckt nun die von mir angenommene Diskrepanz zwischen dem biblischen „Schöpfer“ und den „Pyramidengöttern“? EvD ist ein Experte seines Faches und mit einem guten und richtigen Fingerspitzengefühl weigert er sich, das von ihm bewiesene extraterrestrische Wirken mit dem biblischen Gotteshandeln zur Gänze in Einklang zu bringen. Das göttliche Wirken des Neuen Bundes möchte er nicht einmal mit der Zange anfassen. Kein Evangelium wurde zu Jesus’ Zeiten verfasst. Die so genannten Urtexte seien „… ein einziges Chaos mit über sechstausend Fehlern, Durchstreichungen, Überschreibungen, Veränderungen und Rückveränderungen. Eine Erfindung folgte auf die nächste. Man kann sich auf keine Übersetzung verlassen – schon die ominösen ‚Urtexte’ waren falsch.“

 

Das vorstehende Zitat stammt aus einer persönlichen Korrespondenz zwischen EvD und mir. Der Anlass war ein schriftlicher Kommentar EvD’s zum Inhalt meines eingangs erwähnten ersten Buches. Er bewertet meine Ideen zweigeteilt. Seine „…Gratulation für die saubere Recherche und Analyse zum Alten Testament…“ steht der oben genannten Kritik gegenüber.

 

EvD tat unbewusst Recht mit seiner zweigeteilten Betrachtung. Wie bereits gesagt: Meines Erachtens gibt es konkrete Anhaltspunkte, die es sowohl erlauben, den Gott des monotheistischen Glaubens von den Göttern alter Völker zu trennen als auch ihn über eine gemeinsame Schnittmenge kurzfristig zusammenführen. Mit meinem Gedankengut zum Unternehmen Gott stelle ich mich zwischen die Thesen der Prä-Astronautik bzw. der Paläo-SETI und die Botschaft der Gläubigen.

 

In der Prä-Astronautik vertritt man u. a. die Annahme, dass außerirdische Besuche in der Antike den Götterkult forcierten.

 

Die Gläubigen hingegen lehnen sich entspannt zurück und kritisieren: ‚Verifiziert nicht nur eure Hypothesen, widerlegt doch erst mal Gott!’

 

Ein aussichtsloses Unterfangen? Ich habe den Versuch unternommen, das scheinbar Unmögliche zu präsentieren: Die Widerlegung des Gottes des Monotheismus ausgerechnet mit der theoretischen Beweisführung für dessen mögliche Realität.

 

Spannen wir im Folgenden den ganz großen Bogen über das im ersten Buch vorgestellte „Unternehmen Gott“ also nun in rückwärtiger Betrachtung über Abraham hinaus. Sie werden möglicherweise überrascht sein, wie viel Machbares und vermutlich Wahres nicht nur in der Sintflut steckt. Es werden auch Fragen beantwortet wie: Warum hat Gott gerade vor Tausenden von Jahren nicht einfach mit einem Handstreich genommen, was er haben wollte?, oder: Warum so ein umständliches und langwieriges Agieren mit dem Versprechen einer Wiederkehr? Er könnte auch von heute auf morgen auf den Plan treten und fordern: Her mit Eurem Planeten!

 

Seien Sie gespannt auf einen Zeugenbericht aus Gottes direktem Umfeld. Eine Berichterstattung aus dem „Himmel“, in der eine biblische Person(!) uns schildert, wie sie Auge in Auge mit Gott und anderen Männern aus dessen Mitarbeiterstab sprach, so wie „ein Mann mit seinem Nächsten redet.“ Unglaublich? Nein, unglaublich glaublich!

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