Titel

BEGONNEN HAT ALLES MIT DIR

Leseprobe

Urheber
Claudia Zuchowicz

Printbook / Ebook

Verlag
Verlag Kern / Verlag Kern
Bindung
Paperback
Seitenzahl / Dateigröße
124 / keine Angabe
Sprache 
Deutsch
Format
13,5 x 20 cm / keine Angabe
ISBN / ASIN
978-3-9394-7887-4 / 978-3-9394-7895-9
Preis
€ 14,90 (je nach Anbieter zzgl. Porto) / € 11,49

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"Begonnen hat alles mit Dir" ist das Resümee der großen Leidenschaft der Autorin, mit Hunden zu leben und zu arbeiten. Angefangen hat alles mit einem Tier. Heute betreibt die Autorin zusammen mit ihrem Mann eine Rottweiler-Zucht und will anhand ihrer Geschichte mit vielen Vorurteilen aufräumen und aufzeigen, dass Rottweiler die treusten Freunde und Wegbegleiter sein können - wenn man von Anfang an den richtigen Umgang mit ihnen pflegt.

Die Autorin beschreibt das Leben mit Hunden auf unterhaltsame Art und Weise, sodass sich jeder Hundeliebhaber angesprochen fühlt.


Leseprobe

Kapitel 1- Der erste Hund
"Du hast alles entfacht, du hast alles ins Rollen gebracht
- mit Dir hat alles begonnen."
Ein Hund kann dein ganzes Leben verändern. Mario
wollte unbedingt einen Hund aber nicht irgendeinen
Hund, sondern ein Rottweiler sollte es sein.
Mario war von der Rasse vollauf begeistert. Ihre Schönheit,
ihre Stärke, der Mut und das große Herz der Rottweiler,
das alles hat Mario absolut begeistert.
Doch ich hatte Angst und Vorurteile, wie viele andere
Menschen auch. Mario nahm sich die Zeit und besuchte
ein Jahr lang mit mir diverse Hundeplätze, um mich
langsam aber gewissenhaft seiner geliebten Rasse Rottweiler
näher zu bringen.
Der Tag kam immer näher, an dem wir zum ersten Mal
unserem Rottweiler begegneten. Einen Züchter hatten
wir bereits gefunden und ein Rüde sollte es sein. Der
Züchter war sehr gewissenhaft und hatte uns zu einer
Hündin geraten, da es unser erster Hund ist. Mario hatte
sich dann, wie es das Schicksal wollte, gleich in die kleine
Maus verliebt, er durfte sogar den Namen aussuchen,
der in der Ahnentafel stehen würde.
Mich hat sie beim ersten Besuch gleich in die Nase gekniffen,
sie war gerade fünf Wochen alt. Das fing schon
gut an.
Endlich war es so weit. Wir durften Dena zu uns nach
Hause holen. Dena war bezaubernd. Die ersten Wochen
mussten wir aufpassen, dass sie nicht in ihrer Futterschüssel
erstickte. Jedes Mal schlief sie beim Fressen
ein. Zu diesem Zeitpunkt war uns das noch nicht bewusst,
aber es stellte sich mit der Zeit heraus, dass sie
ganz schrecklich futterneidig war. Das hat sich zeitweise
ganz schlimm geäußert. Schon im Alter von zehn Wochen
wollte sie uns beißen, wenn wir nur in die Nähe
ihrer Futterschüssel gekommen sind. Alles was fress-
bar war, hat sie vehement verteidigt und niemand durfte
diese unsichtbare Grenze von etwa einem Meter überschreiten.
Wir mussten sehr viel üben um dieses Problem in den
Griff zu bekommen, leider ist es uns bis zum Schluss
nicht ganz gelungen. Wir lernten damit umzugehen und
einen Kompromiss einzugehen.
Ich habe es nach ca. zwei bis drei Monaten geschafft,
sie in aller Ruhe zu füttern und konnte auch ohne Bedenken
in die Schüssel greifen. Bei Mario hat das leider
nicht so funktioniert, er musste beim Füttern den Raum
verlassen, weil Dena in seiner Gegenwart immer ganz
steif wurde, furchtbar gebrummt und ihr Futter verteidigt
hat.
Mario konnte das nur kontrollieren, wenn er die Hündin
in die Unterordnung gebracht hat, denn eigenartigerweise
hat der Gehorsam immer funktioniert. Egal ob Fuß,
Platz oder hier, . Dena hat immer auf Mario gehört,
egal in welcher Situation.
Dena hat alles für Mario getan. Sie hat ihm blind vertraut
und sie war ein absolut gutmütiger Hund, aber dennoch
sehr dominant. Eine brisante Mischung. Sie war Kinderlieb
und sie spürte, wenn jemand Angst hatte, und genau
von diesen Personen wollte sie dann gestreichelt werden.

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