Titel

Alpha bis Omega

Leseprobe

Urheber
Jörg Gschaider

Printbook / Ebook

Verlag
Verlagshaus Schlosser / ---
Bindung
Paperback
Seitenzahl / Dateigröße
418 / --- KB
Sprache 
Deutsch
Format
15 x 21 cm / ---
ISBN / ASIN
978-3-8693-7452-9 / ---
Preis
€ 19,90 (je nach Anbieter zzgl. Porto) / € ---

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"Alpha bis Omega" erzählt in drei Teilen Roberts Leben:
 "Alpha" - der Anfang - beginnt mit Roberts ersten delikaten Entdeckungen in sehr frühen Jahren. Es führt über pubertäre Erlebnisse in der Schulzeit und späteren Verirrungen als junger Erwachsener auf der Suche nach der großen Liebe - über einige Höhen und Tiefen - zur wohl größten Enttäuschung seines Lebens.
 In "bis" (ital. Fortsetzung) findet Robert nach den letzten Verwirrungen in Desiree jene Frau, die er schon immer gesucht hatte. Desiree und Robert heiraten und führen eine in jeder Hinsicht erfüllte Ehe. Ihr Sexualleben ist keineswegs langweilig, sondern hinlänglich fantasievoll und abwechslungsreich. Der Drang immer Neues ausprobieren zu wollen ist Ausdruck ihrer Seelenverwandtschaft.
 Mit "Omega" endet schließlich die Geschichte. Robert wird von der Vergangenheit eingeholt. Alte, längst vergessene Träume verwirklichen sich unverhofft und Robert teilt selbst diese mit Desiree. Freunde gesellen sich zum Paar. Ein Verlangen nach mehr Leben, mehr Liebe und Leidenschaft und vor allem noch mehr Sex wird zunächst gestillt. Das traumhafte Leben beschleunigt sich immer weiter, bis zum bösen Erwachen.

Leseprobe

Wo bleibt sie nur, mein schöner Schatz
Ich bin bei ihr nur mit einem Satz
Drehn sich ihre kleinen Füße
Wie sie tanzt die feine Süße
Hoch den Rock, die Schenkel rauf
Bis zu den Locken unterm Bauch

Wie gemalt sind ihre Brüste
Drück sie fest, der Po ist rund
Braun gelockt der Venushügel
Frech lacht beim süßen Schmerz ihr Mund

Ist so ein schönes Mädel wild
Und wie in einem Traum ihr Bild
Ich drück sie nieder und schön fest
Was sie gut geschehen lässt
Wir wollen es gleich noch einmal machen
Und aus Liebe spielen mit den Sachen

Wie gemalt sind ihre Brüste
Drück sie fest, der Po ist rund
Braun gelockt der Venushügel
Frech lacht beim süßen Schmerz ihr Mund

Herr Ritter von Tannhäuser





Alpha bis Omega


Wohin wird uns die Seifenblase tragen?
Wird sie am Boden streifen, in der Höhenluft platzen
oder wird sie uns gar in den Himmel bringen?

Die Liebe verrät. Sie verspricht endlose Existenz.
Sie kann aber nichts versprechen, außer,
dass sie für immer in der Seele bleibt.



Nein, die Liebe verrät nicht, sie verändert sich nur. Und was sich verändert, lebt. Liebe lebt von der Veränderung und von der Suche. Von der Suche nach dem Ich und nach dem Du und in der Konsequenz nach dem Wir.


Von Alpha bis Omega, vom Anfang bis zum Ende, von der Geburt bis zum Tod.
 
Einen unvergesslichen Urlaub verbrachte Robert in Manerba del Garda, einem kleinen, verschlafenen Kaff an der Westküste, in dem die Zeit stillzustehen schien. Die Ruhe des abgelegenen, familiären Campingplatzes, der sich inmitten eines Naturschutzgebietes befand, stand in krassem Gegensatz zum pulsierenden Leben in Sirmione oder Desenzano. Der Kiesstrand, des in einer Bucht gelegenen Platzes, war von einem stetig steiler ansteigenden Hügel umsäumt. Durch die bewaldete Erhebung führte ein Pfad, der nach einigen Minuten Gehzeit, von Felsen gerahmt, den Spaziergänger schließlich zum Rocca di Manerba brachte. Bald erreichte man auf diesem Wege ein Hochplateau, auf dem sich die Ruine einer mittelalterlichen Festung befand. Von da aus konnte man einen atemberaubenden Ausblick über weite Teile des Sees genießen.
Der Strand war nur von wenigen Gästen benutzt. Meistens sonnte sich Robert dort fast alleine.
Nach Sirmione war es nicht weit. Das ergab die Möglichkeit zwischen der Abgeschiedenheit des Platzes und dem Trubel mit Freunden in der Stadt zu wählen, je nachdem wonach einem zumute war.
Von einem Ausflug zurückgekehrt fand Robi am Strand eine Überraschung vor: Die kleine Campingfamilie hatte Zuwachs bekommen. Ein Mädel von eher dunkler Hautfarbe lag im Kies. Kurzes, schwarzes Kraushaar und ihr Teint ließen ihn annehmen, dass die Neue aus dem tiefsten Süden Italiens kommen müsse. Das italienischsprachige Buch in ihren Händen verstärkte den Verdacht, dass die Süße Süditalienerin sei. Seltsam nur, dass sie barbusig die Sonne genoss. Ein oben ohne Sonnenbad war für ein Mädchen aus dem unteren Teil des Stiefels ausgesprochen unüblich, ja fast absurd. Gott sei Dank, geizte sie mit ihren Reizen nicht. Dieser Busen konnte sich nämlich nicht nur sehen lassen, er war eine unglaubliche Bereicherung für den ganzen Campingplatz, eine Attraktion geradezu. Robi hatte noch keine schöneren Brüste gesehen. Groß und trotzdem fest waren sie. Von vollendeter Form, die runden dunkelroten Kreise, aus denen purpurne Knospen sprossen und frech zur Sonne empor spähten, die Rundungen, die
 geradezu zum Streicheln einluden, die gebräunte Haut dieser Brüste.. All das sorgte dafür, dass Rob für den restlichen Körper im Moment nur einen flüchtigen Blick übrig hatte - und das obwohl dieser auch ganz bestimmt nicht zu verachten war. Ein streifender Blick zeigte ihm ein Mädel, das von den Zehen bis zur letzten Haarspitze wohlgeformt war. Ein knappes Dreieck über ihrem Schoß bedeckte gerade das Notwendigste. Man konnte erahnen, dass nicht nur die Bikinizone ausrasiert war und Robi ertappte sich dabei, wenigstens einen winzigen Blick auf den Ansatz der Schamlippen erheischen zu wollen. Der Höhepunkt ihrer Schönheit war aber, wie gesagt, der Busen. Robi musste sich allergrößte Mühe geben nicht fortwährend hinzustarren. Dem Anblick der Rundungen zu widerstehen war jedoch absolut unmöglich, also verschanzte er sich hinter einer Zeitschrift. Aus sicherer Deckung begaffte er nun Wundermöpse und Bikinidreieck, hoffentlich unbemerkt, bis ihn sein wachsender Lümmel dazu zwang den
 Strand zu verlassen. Mit einem Ständer neben der Da!
 me zu li
egen wäre ihm zu peinlich gewesen. Wie geblendet, ständig die Traummöpse vor Augen, schwang sich Robi, nach Ablenkung suchend, auf den Feuerstuhl.
Die Sonne hatte sich längst verabschiedet, als er nach einer ausgiebigen Runde in den Bergen den heißen Ofen wieder am Ausgangspunkt abstellte. Das hübsche Kind saß alleine bei einer Flasche Wein auf der Terrasse des Restaurants. Ihre strammen Beine, die sie übereinander geschlagen hatte waren es, die diesmal Robis Interesse erweckten. Wie aufregend mussten erst ihre Apfelhälften sein, die in diese wunderbaren Schenkel mündeten. Und wie niedlich würde erst ihr Pfläumchen sein! Das Dreieck welches von den Schenkeln und dem rot weiß gestreiften Strandkleid gebildet wurde, regte die Fantasie an. Gut versteckt und doch irgendwie angedeutet war das Ziel aller Sehnsüchte.
Die Gaststätte war bereits geschlossen und die Außenbeleuchtung abgeschaltet. Die Straßenlaternen und das Licht, das durch die Fenster des Lokals auf die Terrasse schien, sorgten für romantische Abendstimmung. Es befand sich nur ein Glas auf dem Tisch. Die Dame war also alleine. Roberts italienisch Kenntnisse hätten damals wohl kaum für einen Small Talk gereicht, aber mit einem "buona sera, permesso?", und einem Lächeln wagte er dennoch einen Annäherungsversuch.
"Nimm Platz, du musst dich nicht mit italienisch quälen, ich komme nämlich aus Deutschland", sagte sie mit einer einladenden Gäste und einem gewinnendem, bezauberndem Lächeln. Nur zu gerne folgte Robi der Einladung. Er gestand, dass er sie für eine Süditalienerin gehalten hatte. "Das ist kein Wunder, denn alle glauben, meines dunklen Teints wegen, dass ich aus dem Süden komme. Die ganz Schlauen sind sich sogar sicher, dass sich ein Afrikaner unter meinen Vorfahren befinden müsse. Denen erzähle ich dann, dass mein Vater als Missionar in Afrika gelebt habe und mich mit einer Eingeborenen gezeugt habe, was natürlich völliger Unsinn ist." Wie süß sie doch lachte! Diese weißen Zähne umrahmt von dunklen Lippen. In Wirklichkeit wisse niemand aus welcher Laune heraus Mutter Natur ihr diese Hautfarbe zukommen habe lassen, erklärte sie weiter und lud Robert ein, aus ihrem Glas zu trinken. Die Stühle rückten mit jedem Schluck näher zusammen und ihre Hände fanden sich. Sie lese italienische
 Literatur um sich weiterzubilden. In Deutschland arbeite sie als Lehrerin für behinderte Kinder und ihr Traum wäre es, diesen Beruf in Brescia oder Peschiera, jedenfalls in der Nähe des Gardasees auszuüben. Nach kurzer zwangloser Plauderei vertiefte sich das Gespräch noch weiter und bis die Flasche geleert war quatschten sie noch eine ganze Weile händchenhaltend. Unglaublich, welche Wärme Ulla ausstrahlte. Sie erzählte, dass sie den Urlaub eigentlich mit ihrem Freund verbringen wollte. Es habe aber Meinungsverschiedenheiten gegeben, was ihn dazu veranlasst habe, seine Ferien in Riva, am anderen Ende des Sees, ohne seine Freundin mit Windsurfen fortzusetzen. In Anbetracht aller Probleme habe sie es vorgezogen diesen einsamen Platz zu wählen, um in Ruhe Klarheit über ihre Situation zu gewinnen.
Welch Idiot! Wie konnte er so einen Hasen alleine lassen!
Die Zeit verging wie im Fluge und auch der schönste Abend musste zu Ende gehen. Ein Gutenachtküsschen auf den Mund war ihr hinreißendes Abschiedsgeschenk. Nach diesem zuckersüßen Gruß gingen sie, jeder für sich, in ihre Zelte. Das Mädel war nicht nur von aparter Schönheit, sondern auch nett, offen und intelligent. Das Küsschen war ein hinreichender Beweis, dass Robi ihr auch gefallen hatte. Süße Träume begleiteten ihn durch die Nacht. Es sah ganz so aus, als hätte er sich verliebt.
Am nächsten Morgen traf er Ulla wieder auf der Terrasse des Selbstbedienungsrestaurants. Sie war schon im Begriff ihr Frühstück zu beenden. Robi beeilte sich an der Theke Briosce und Café zu bestellen. Wie selbstverständlich stellte er sein Tablett auf Ullas Tisch ab und setzte sich zu ihr. Ulla wollte zwar gerade ihre Utensilien einsammeln und gehen, leistete aber Robi Gesellschaft, bis er sein Hörnchen verzehrt und seinen Kaffee getrunken hatte.
Gemeinsam verließen sie den Campingplatz und spazierten wohin die Beine sie trugen. Robi schnappte sich Ullas kleine Hand und so flanierten die beiden den kurzen Weg nach Manerba. Dort nahmen sie in einem der verträumten Cafés Platz und schauten den Leuten zu, die ihre Zeit in den engen Gassen zwischen den alten Häusern so verbrachten, als ob jeder Tag Sonntag wäre. Anschließend aßen Ulla und Robi gemeinsam zu Mittag und am Nachmittag genossen sie die heißen Sonnenstrahlen am Strand.
Im lauwarmen Wasser des Sees begegneten sich ihre Zungenspitzen zum ersten Mal. Unsicher und zaghaft begrüßten sie sich. Bis zu den Hüften im Wasser berührten sich die Körper und entfachten ein Feuer, das, so wünschte Robi, in Ewigkeit weiterbrennen möge. Er erfasste Ullas Po und drückte sie fest an sich, während ihre Zungen tief in die Mundhöhlen vorgedrungen waren. Robi saugte Ullas Zunge ein, gab sie wieder frei und tauchte seinerseits in Ullas Mundhöhle so tief er konnte. Er leckte Ullas Lippen, und sie die seinen, ehe die Zungen wieder in den Mundhöhlen versanken. Endlich glitt eine Hand zu den Möpsen, hob und wog die weichen Halbkugeln, streichelte und knetete sie. Die Brüste fühlten sich noch viel besser an als sie aussahen. Gestern noch schämte Robi sich des Ständers wegen so sehr, dass er die Flucht ergriffen hatte. Heute schon ließ er Ulla seinen Steifen spüren, den er fest an ihrem Venushügel rieb.
Am Abend wurden Ulla und Robi von Freunden abgeholt. Zum Abendessen in einem ausgesuchten Lokal in gemütlicher Atmosphäre, worauf ein Streifzug durch alle möglichen Bars Sirmiones folgte, ehe die beiden zum Campingplatz zurückgebracht wurden. Ulla verstand es - nicht nur durch ihre Sprachkenntnisse - auch Robis Freunde zu beeindrucken.
Die folgenden Tage verbrachten Ulla und Robi vom Frühstück bis zum Gutenachtkuss gemeinsam. Von einem Tag auf den anderen waren sie unzertrennlich geworden. An einem der Abende saßen sie bei einer Flasche Rotwein am Strand und sahen den Fischern in ihren Booten zu. Hocherfreut über den guten Fang luden sie das Pärchen zu Sprotten ein, die sie zu später Stunde im Restaurant noch zubereiten ließen. Ganz verliebt fütterten sich Ulla und Robi - und die Fischer freuten sich mit ihnen über ihr Glück.
Ein andermal spazierten sie hinauf zur Festungsruine. Sie setzten sich auf den Rest einer Mauer, sahen der Bahn des Mondes zu und bewunderten die Lichter unten am See, knutschten und streichelten sich in unendlicher Zärtlichkeit. Robis Verlangen auch die Nächte mit Ulla zu verbringen wuchs mit jeder Stunde. Bei Tageslicht waren Ulla und Robi das verliebteste Paar unter der Sonne, ein Herz und eine Seele. Die Nächte aber musste jeder in seinem eigenen Zelt verbringen. In langen Diskussionen versuchte Robert Ulla zu erweichen ihm auch in den Nächten ihre Liebe zu schenken. Dabei ging es Robi nicht um ein schnelles Abenteuer. Es ging einfach nur darum Ulla nahe zu sein. Sie könne den Schlafplatz nicht teilen, blieb Ulla beharrlich. Sie würde früher oder später zu ihrem Freund zurückkehren, dem sie dann in die Augen sehen müsse. Die Argumentation ehrte Ulla zwar, aber schließlich war ihr Freund derjenige, der dumm genug war sie sitzen zu lassen. Und jetzt war er weit weg. Er hatte seine
 Liebste im Lande der Liebe ihrem Schicksal überlassen. Warum sollte nicht Rob dieses Schicksal sein? Außerdem fand Robi, dass diese Geschichte nur Ulla und ihn etwas anginge. Das Feuer war entfacht und daran war das hübsche Kind nicht ganz unschuldig. Sie hätte die Hand beim ersten Spaziergang nach Manerba eben nicht mit leichtem Druck annehmen dürfen. Auch an ihre Möpse hätte sie Robi unter diesen Umständen auf gar keinen Fall lassen dürfen und ihre zarte Hand an seinem Schritt ging, ihren Argumenten folgend, sowieso viel zu weit. Als sie im Wasser Robis Ständer spürte hätte sie Abstand nehmen müssen, anstatt genüsslich ihren Unterleib daran zu reiben. Ob Robi denn die Zärtlichkeiten nicht gefallen hätten, wollte sie wissen, als er ihr die grenzüberschreitenden Liebkosungen vorwarf. Natürlich waren sie wunderschön! Das war ja das Problem! Das Feuer war entfacht und musste nun lichterloh brennen! Nur gemeinsame Nächte konnten die Konsequenz aus den traumhaften Tagen und Abenden sein. Diese Sicht der Dinge wollte einfach nicht  bis ins Hinterstübchen des weiblichen Sturschädels vordringen. Nach einigen Versuchen Ulla umzustimmen riss Robi der Geduldsfaden. Des Nachts vor ihrem Zelt kam er sich vor, wie ein Hund vor dem Fleischerladen, der auf sein Frauchen warten muss. Das durfte doch nicht wahr sein! Dieser Zustand war unhaltbar. In einer schlaflosen Nacht beschloss er Ulla fortan aus dem Wege zu gehen. Zu später Stunde war Robi dann doch noch eingeschlafen und die Sonne stand schon hoch am Himmel als er aufwachte. Ulla wartete vor dem Zelt auf ihn. Sie wollte Robi wie jeden Morgen zum Frühstück abholen. Robert aber entschied sich schlafend zu stellen und das Zelt nicht zu verlassen, bis Ulla gegangen war. Doch die treue Seele wartete beharrlich. Robert musste einsehen, dass dies nicht der richtige Weg war, sich von seiner Freundin zu trennen. Es blieb ihm letztlich nichts anderes übrig, als sich dieser Realität zu stellen und mit Ulla, wie jeden anderen Morgen auch, zum Restaurant zu gehen. Rob grüßte
 schnippisch und ging forschen Schrittes zur Gaststätte. Ulla trottete hinter ihm her. Es ist müßig zu erklären, wie übel Robis Laune war. Er sprach nicht, aß nichts, sondern trank einen Kaffee nach dem anderen und rauchte dazu wie ein Schlot. "Du bist aber heute nicht sehr mitteilsam", wollte Ulla ein Gespräch beginnen. "Mmh!", war die kurze, mürrische Antwort. "Du isst ja gar nichts", versuchte sie weiter eine Unterhaltung aufzubauen.
"Ich habe keinen Hunger."
"Dafür aber einen unheimlichen Appetit auf Zigaretten", stellte die Kleine schon in merklich kühlerem Ton fest. Eine beklemmende Stille folgte, die Rob mit einer Klarstellung durchbrach: "So kann es nicht weitergehen, für mich ist die Situation unerträglich. Wir müssen eine Entscheidung herbeiführen. So, oder so! Ich kann einfach nicht mehr bei Tag deinen Lover und des Nachts einen Fremden spielen."
"Ich hab zu diesem Thema alles gesagt, was es zu sagen gibt. Dem ist nichts hinzuzufügen", verdeutlichte Ulla ihren Standpunkt.
"Du bist ein tolles Mädchen, aber so wie die Dinge nun mal liegen, leider nicht für mich", sprach er, stand auf, setzte sich aufs Motorrad und brauste davon.
Robert beschloss Pierpaolo zu besuchen. Der war ein lustiger Kerl, stets zu Späßen aufgelegt. Pierpaolo besaß eine Autowerkstätte und würde bald Mittagspause machen. Diese würden sie nutzen, um mit den heißen Eisen unter der gleißenden Sonne ein Stück weit die Küstenstraße hinaufzurasen, bis sie in ein Lokal mit einer Terrasse zum See einkehren würden. Dort nähmen sie eine Mahlzeit zu sich. Die gemeinsame Kurvenjagd am flimmernden Asphalt, die Fröhlichkeit Pierpaolos und der Imbiss in der unvergleichlichen Landschaft würden Robi von Ulla ablenken. Pierpaolo war in der Tat im Begriff seinen Laden zu schließen, als Robert aufkreuzte. Und schon nahmen die beiden Freunde die Küstenstraße unter die Räder ihrer Bikes.
Nach der Mittagspause musste Pierpaolo von seinem Motorrad auf einen Lieferwagen umsteigen. Er hatte Ersatzteile auszuliefern. Robi begleitete ihn auf zwei Rädern, bis Pierpaolos Weg ausgerechnet am Campingplatz vorbeiführte. Robert konnte der Versuchung nicht widerstehen. Er musste abbiegen. Ein magisches Band zog ihn an den Platz. Mit einem kurzen Signal der Lichthupe verabschiedete er sich von seinem Freund und parkte sein Gefährt im Campinggelände. Noch wollte Rob sich nicht eingestehen, dass es trotz der tiefgreifenden Meinungsverschiedenheit Ulla war, die ihn lockte. Er machte sich vor, dass er nur mal nach den Rechten sehen wollte. Immerhin waren ja sein Gepäck und sein Zelt dort. Schon von weitem riefen ihm einige Gäste zu, dass sich seine Freundin am Strand befände. Natürlich wusste Robi, dass sie Ulla meinten, aber leider war sie nicht seine Freundin. Wie in Trance ging er dennoch hinunter zum See. Ulla badete im seichten Wasser und ehe Robert begreifen konnte was geschehen
 war, fand er sich in Ullas Armen wieder. Süßer und zugleich erregender denn je waren ihre Küsse. Und ihre weichen Bälle an seiner Brust erregten ihn noch mehr als sonst. Es war, als ob die traute Zweisamkeit der vergangenen Tage ihren schützenden Mantel über das Paar gelegt hatte. Ulla sollte auch diesmal spüren, wie sie auf Robi wirkte. Dass er sich an Ulla rieb schien sie zumindest nicht zu stören. In Anbetracht der morgendlichen Diskussion ein Anlass zur Hoffnung. Auch Ulla war nur aus Fleisch und Blut und Robis Reiben ließ sicher auch sie nicht trocken bleiben. Hin und hergerissen von dieser liebevollen Begrüßung wusste Robi instinktiv, dass sie eine Lösung finden würden. Die Körper umschlungen und die Zungen tief in den Mündern kam Robi der entscheidende Kompromissvorschlag: Wenn Ulla ihr Zelt mit ihm teilte, könne sie die Grenzen abstecken. Ulla allein dürfe entscheiden, wie weit Hände, Zunge und Stachel gehen dürften und selbstverständlich würde er jede ihrer Entscheidungen
 ohne Schmollen akzeptieren. Das war's! Ulla willigte ein und die beiden verbrachten die erste gemeinsame Nacht im Doppelschlafsack. Die Süße drehte sich zur Seite sobald die Taschenlampe ausgeknipst war und Robi versuchte sogleich sein Glück. Er umfasste Ullas Brüste von hinten und presste seinen Unterleib an ihren Po. "Lass mich, ich will jetzt nicht", bestimmte sie mit fester Stimme. Wie versprochen nahm Robert ihre Ablehnung zur Kenntnis, gab ihr ein Küsschen auf die Schulter, wünschte gute Nacht und schlief alsbald ein. Süße Träume von Wundermöpsen, Apfelärschen und blanken Spalten, begleitet vom hinreißendsten Lächeln das man sich vorstellen konnte, brachten ihn durch die Nacht, und am frühen Morgen nahm er einen neuen Anlauf. Ulla lag auf dem Rücken. Robi öffnete vorsichtig den Schlafsack, schlug ihn zurück, schob ihr Shirt hoch und streichelte ganz behutsam die Wölbungen. Er schloss die Augen um die Form der Ballone besser spüren zu können. Zärtlich umkreiste er die Vorhöfe und berührte dabei ganz leicht die Knospen, die schon bei der ersten flüchtigen Berührung erwachten. Den Reißverschluss noch weiter geöffnet wanderten die Finger langsam den Bauch abwärts, schlichen sich unters Höschen und kraulten den kurz gestutzten Streifen. Die Hand bahnte sich den Weg zum Döschen und streichelte zärtlich und vorsichtig die Lippen. Ulla, die bis jetzt regungslos da lag, hob ihr Becken an, um sich den Slip ausziehen zu lassen. Womöglich hatte auch sie schöne Träume, die zu diesem plötzlichen Einverständnis führten.
Robert kroch hinab zu ihren Knien. Ihre Schenkel streichelte und küsste er, bis sie sich in erwartungsvoller Begierde öffneten. Immer näher kam Robi mit Händen und Zunge der intimsten Körperstelle. Ullas Pracht lag vor ihm. Mit sanftem Druck zeichnete der Mittelfinger den Schlitz nach, womit er die Lotosblüte dazu brachte sich zu öffnen. Robi saugte an den dunkelpurpurnen Lippen und küsste die Klitoris. In krassem Kontrast zu den dunklen Lippen kam ihr rosa Lustkanal zum Vorschein. Ulla stöhnte verhalten, derweil sie auch ihrerseits anfing Hand an Robi zu legen. Sie zog an seinem Lümmel, walkte ihn, massierte ein bisschen, ließ wieder von ihm ab, knetete die Kügelchen, streichelte die Wurzel bis zum After und fing das Spiel von vorne an. "Wenn sie doch nur die Eichel lecken und an ihr saugen würde", träumte Robi. Auch in spanischer Manier zum Höhepunkt zu gelangen, wäre in Anbetracht dieser Brüste eine reizvolle Vorstellung. Aber letzten Endes taten Robert auch die kleinen Hände
 unheimlich gut und er war zu sehr mit dem Honigtöpfchen beschäftigt, als dass er allzu viele Gedanken an irgendwelche Wünsche verschwendete. Robis Gesicht war in Ullas Blüte vergraben und leckte und schlürfte all den Nektar. Seine Zunge vereinigte sich mit Ulla, dabei streichelte er liebevoll ihren Venushügel, die Schenkel und den Poansatz. Zwischendurch besuchten seine Hände die Halbkugeln. Ulla sollte das Gefühl haben, dass Hände und Zunge sie überall zugleich liebkosten. Schließlich fanden sich Robis Hände unter ihren Backen wieder und hoben sie an, um der Zunge den Zugang zur Grotte zu erleichtern. Robi schien, als würde er Ullas Seele küssen und mit ihr in den siebten Himmel entschweben. Inzwischen tat auch die Geliebte ihr Bestes. Rob spürte sein Sperma aufsteigen. Ein bisschen noch und es würde keinen Weg zurück mehr geben. Schon ergoss er sich unter Ullas Händen auf die weichen Brüste. Zur gleichen Zeit durchfuhr ein heftiges Beben den wundervollen Frauenkörper. Ihre Schenkel schließend signalisierte die Honigbiene, dass auch sie den Zenit überschritten hatte. Glücklich einen gemeinsamen Höhepunkt erlebt zu haben schmiegte sich Robi an sie. So blieben die beiden noch eine Zeit lang kuschelnd liegen.
Robert hatte Ulla zwar nicht wirklich genommen, trotzdem war der Himmel näher denn je. Außer sich vor Glück war er, und sicher, dass er Ulla in der verbleibenden Urlaubszeit noch näher kommen würde.
Nach der Morgentoilette jedoch, am Weg zum Restaurant, erklärte Ulla, dass sie noch am selben Tag abreisen würde. Die Atmosphäre beim Frühstück wäre sicher entspannter gewesen, hätte Ulla nicht gerade jetzt diese Entscheidung getroffen. Von Anfang an war klar, dass diese Liebe nicht von Dauer sein konnte. Es bedurfte keinerlei Diskussionen darüber. Trotzdem war es unsäglich traurig, dass Ulla Robert ausgerechnet nach diesen wundervollen Morgenstunden verlassen wollte. Wahrscheinlich waren Ullas Gefühle zu sehr durcheinander geraten. Sie wollte ihren Freund sehen, solange nicht mehr passiert war, so schien es. Robi half Ulla ihre Sachen zu packen, gab ihr einen Abschiedskuss, umarmte sie innig und sah ihr traurigen Blickes nach, bis sie hinter der Kurve verschwunden war.
Ulla hatte Robi wieder daran erinnert wonach er eigentlich suchte und wie weit er von seinem Weg abgekommen war. Außerdem hatte sie ihm beigebracht, dass ein Fluss niemals geradewegs ins Tal fließt. Und für beides ist ihr Robert bis zum heutigen Tage dankbar.

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